Freitag, März 30, 2007

berauscht vom schönen gesang der sirenen, vergaß odysseus einen augenblick lang seine mietrückstände für die villa im heimatlichen ithaka.

10 Comments:

Blogger samoafex said...

Danke für einen guten Start in den Tag - was habe ich grade gelacht. Eigentlich lache ich immer noch.

10:20 vorm.  
Blogger PropheT said...

ist das da hinten aus seinem schiff ein steinerner torbogen?!?

1:36 nachm.  
Blogger undundund said...

ich finde ja, dass der alltag in den mythen immer ein wenig zu kurz kommt, frau samoa.

und jetzt wo sie´s sagen, herr prophet, scheint es ganz so zu sein: ein torener steinbogen wölbt sich da. vielleicht ist er aber auch nur aus pappmaché, der bogen, immerhin ist das mosaik schon aus stein, da wäre es ja unklug gleich zweimal, nichtwahr, denn, wie sie vielleicht wissen: ein bild ist das, was sich selbst nicht abbildet. habe ich mal irgendwo gelesen.

oh. es ist zeit.

5:54 nachm.  
Anonymous Opa Prosti said...

So langsam schließt sich der Kreis. Deine Vorfahren sind also von Ithaka nach Kapstadt ausgewandert.

Hätte ich mir ja denken können und du selbst bist von dort in einer Art Odyssee via Farmsen nach Berlin zurückgestiefelt.

Daher also deine klassische Nase und dein daktylisches Hexameter.

7:06 nachm.  
Blogger supatyp said...

miete? das war doch seine eigene hütte, oder?

11:49 vorm.  
Blogger Oles wirre Welt said...

Ich möchte meinen, dass das steinerne Tor im Achterdeck der Steinofen ist, in dem der Smutje die Pizzabrötchen für die Belegschaft gebacken hat.

11:53 vorm.  
Blogger undundund said...

mit siebenlink-stiefeln, war das ja ein klacks, damals, von hier nach dort, opa, ne.

und die villa, herr supatyp, hatte odysseus bekanntlich vor dem trip seiner penelope überschrieben, die wiederum bei dem sale-and-lease-back-geschäft mit der muse euterpe das kleingedruckte überlesen hatte.

und das mit dem steinofen, herr olé, das scheint mir jetzt auch die plausibelste erklärung zu sein. ich meine, "wagner"-steinofenpizzen heißen doch nicht zufällig so, da wird der fliegende holländer maßgeblich dran beteiligt gewesen sein, und die kommandobrücke von holland nach odyssen zu schlagen, ... äh. ja.

ich sollte mal wieder an die frische luft gehen. ich glaub ich mach das jetzt auch.

1:01 nachm.  
Blogger undundund said...

mist. das mit dem verlinken ist ja wohl ziemlich in die grütze gegangen.

und dann hat die mühlen-brauerei in köln noch nichtmal einen stiefel gehabt.

naja.

1:02 nachm.  
Blogger F said...

Körbchengröße B. Geht ja gar nicht an.

1:30 nachm.  
Anonymous Rhenanus said...

Das fragliche Teil ist wohl weder Backofen noch Tunnel, sondern
wahrscheinlich ganz einfach einer jener Heckaufbauten, die, mit einer
Plane bedeckt, auf den
römischen Schiffen
dem Kommandanten als Schutzhütte dienten (das Personal durfte wohl durchgehend an der guten frischen Luft schuften). Dass der Maler des
Odysseus-Schiffes das Kapitänszelt wie einen Ziegel-Iglu aussehen lässt, beruht ja vielleicht ganz auf einfach auf einem Missverständnis oder der Ahnungslosigkeit einer Landratte.

4:35 nachm.  

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