Donnerstag, Dezember 07, 2006

abenteuer alltag.

eben ging ich in hochstimmung ob des just gekauften wired keyboard 500, von welchem ich mir nach verkabelung mit meinem gestern eingetroffenen ebayrechner pläsir erhoffte, auf den bordsteinen berlins und pfiff noch vergnügt mozarts requiem vor mich hin*, als ich gegen die offene hecktür eines kleinlasters bummste. bisschen mit blut herumgesudelt, schwätzchen mit der sanitäterpraktikantin gehalten, später dann in die ärztin von der charité verguckt.

ziemlich okay, der tag. (fünf stiche)

* ich war bei confutatis maledictis angelangt.

16 Comments:

Anonymous isabo said...

Ojé, das könnte theoretisch nach Dies Irae klingen, aber in die Ärztin vergucken macht natürlich alles wieder gut.
Gute Heilung!

3:21 nachm.  
Blogger undundund said...

danke. büssken komisch: ich bin seit mehr als fünfzehn jahren nicht mehr aktiv im krankenhaus gewesen. und heute wars dann so, dass die auf der notaufnahme alle mein alter oder jünger waren.

... dies irae: gab es da nicht auch mal einen kinofilm mit tom cruise-missile? mit rennautos unso?

3:28 nachm.  
Anonymous kontra. (punkt) said...

Ist das nicht das Requiem, das der Wolferl vergügt für seine eigene Beerdigung vor sich hin geschrieben hat?

Paß bloß auf, daß du nicht so endest wie er ...

5:55 nachm.  
Blogger undundund said...

oh, das weiß ich nicht, ob er es für seine eigene dings geschrieben hat. hatte vor ein paar tagen irgendwo in den dritten nochmal "amadeus" gesehen, und dann ist mir das in den ohren geblieben.

6:07 nachm.  
Blogger Oles wirre Welt said...

Das Requiem war ein Fremdauftrag eines geheimnisvollen Unbekannten (definitiv aber nicht von Salieri, auch wenn es in Amadeus so wirkt), über dem Wolferl hinschied und ist als Fragment von Mozarts Schüler Süßmayr nach Auftrag vom Stanzerl vollendet worden. Ein wired keyboard sollte ich mir aber auch mal wieder kaufen. das Funkgedöngel fällt bei mir gern zu unpraktischen Zeiten aus.

7:44 nachm.  
Anonymous erasmus von meppen said...

Graf von Walsegg-Stuppach hieß der Auftraggeber, der sich gerne mit fremden Federn schmückte und die betreffenden Kompositionen als eigene ausgab. Er zahlte dafür gut, und deshalb mußte Constanze das Ding auch unbedingt durch Eybler und Süßmayr vollenden lassen, aber trotzdem wiederum als Mozarts ureigenes Werk ausgeben, um an die dringend benötigte Kohle zu gelangen. Schöne Scheiße (lat.= "excremente majestatis")!

9:37 nachm.  
Anonymous arboretum said...

Oha, wünsche gute Besserung. Aber nicht, dass Sie sich dann gleich wieder etwas tun, nur um die Ärztin wiederzusehen.

9:15 nachm.  
Anonymous simplex said...

Eben. Machen Sie es lieber wie Jon mit Garfield und tragen Sie im Bedarfsfall Ihre Melone mit immer wieder neu erfundenen Krankheiten in die Charité.

12:04 vorm.  
Blogger Turnschuhmädel said...

Hui!

11:29 vorm.  
Blogger undundund said...

jawohl.

8:21 nachm.  
Anonymous arboretum said...

Aber Vorsicht: Pit hat bestimmt Angst vor Operationen.

9:46 nachm.  
Blogger undundund said...

neinnein. er ist tapfer wie ein kürbiss.

10:46 nachm.  
Blogger F said...

Melonen kann man nähen? Ich lerne täglich dazu.

11:14 vorm.  
Blogger undundund said...

ja natürlich, herr f.

10:51 nachm.  
Anonymous arboretum said...

Ja, aber wie sieht das denn aus, wenn Pit mehr Nähte hat als so ein Flickenteppich. Damit verderben Sie ihm doch sämtliche Chancen bei den Frauen.

9:22 nachm.  
Anonymous arboretum said...

Wer will denn schon so eine Frankenstein-Melone?

9:22 nachm.  

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