Dienstag, Mai 09, 2006

nachts, auf dem heimweg, unter duftenden bäumen entlangfahren, während vereinzelt die letzten kinobesucher aus der spätvorstellung in die nacht hinausgehen, langsam. tramgleise werden noch gesäubert (ein nachtgeräusch). und vereinzelt sitzen hier und da noch menschen vor ihren häusern auf einer bank und reden leise über dinge, die sich am besten nachts vor häusern auf einer bank bereden lassen. in der wärme, die noch vom tag übrig geblieben ist. einer leisen wärme, ohne tagesgeräusche.

und vereinzelt ist wohl das falsche wort für das, was man fühlt, nachts, auf dem heimweg.

5 Comments:

Blogger martin said...

Du hast doch gekifft?!

3:21 vorm.  
Blogger kein einzelfall said...

Obwohl's auch nicht ideal ist: Night hawks wird im Zusammenhang mit diesem speziellen bitter-schönen Heimgehnachtgefühl gern genommen.

10:40 vorm.  
Blogger Oles wirre Welt said...

Und man kann doch mit wenig Worten Großes malen.

2:52 nachm.  
Blogger Lundi said...

Sehr schön beschrieben, gerade gestern habe ich dieses Gefühl auf dem Heimweg vom Britta-Konzert genossen.

3:07 nachm.  
Blogger undundund said...

ich weiß gar nicht, wovon sie sprechen, herr martin. und night hawks erinnert mich dunkel an eine fernsehsendung und ein wenig an ein militärflugzeug. ah nein, kitty hawk hieß der vogel. ich tippe aber, es ist ein cocktail. der night hawk.

und was auf jeden fall bewiesen ist, ole, scheint doch das zu sein, dass man zumindest mit kleinen worten nicht groß schreiben kann. (DER BEWEIS.)

und britta-konzert, da bin ich jetzt auch mal wieder zu faul zu googlen, herr lundi. bei gitte-konzert hätte ich allerdings aufgehorcht.

öch. ich bin ein wenig müde vom tagewerk. ihnen einen schönen.

5:37 nachm.  

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